MATERIALIEN FÜR DEN BRU
| Schrift zu klein/ zu groß ? |
Strg-Taste festhalten und das Mausrad drehen |
| stufenweise Vergrößerung | STRG und + gleichzeitig drücken |
| WILLKOMMEN | HOCHLADEN | NÄHERES ZU MIR |
|
Ein herzliches Willkommen bei meinen Materialien für den BRU Aus 30-jähriger Erfahrung in der Berufsschule zusammengestellt. Inspiriert von der Themen-Zentrierten- Interaktion (TZI) als Methode und Grundhaltung wollen sie Sie anregen zu einem lebendigen RU Version für mobile Geräte wie smartphones hier |
Ich hoffe, dass Sie durch meine Materialien auf neue Einfälle für Ihre Arbeit kommen. Ihre Materialien können Sie hier auf diesen Seiten zum BRU einstellen. Mit oder ohne Ihren Namen Näheres zum Hochladen hier. |
|
|
Magazin für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen |
|
TZI
Was ist TZI?
Die TZI (= Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn ) ist zunächst eine Methode der Lernens in Gruppen ( Interaktionsmodell ). Mit den Postulaten „Sei Deine eigene Chairperson" und „Störungen haben Vorrang" in Verbindung mit Hilfsregeln bietet TZI ein Ausbildungskonzept. In ihm wird mit Hilfe von unterschiedlichen Verfahren je nach beruflicher Verwendung das flexible Ausbalancieren von Sache, Person und Gruppe unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen („ Globe" ) durch die leitende(n) Person(en) in Gruppen und für Gruppen erlernt. Dementsprechend kommen therapeutische, gruppendynamische, rollen- und spielpädagogische, schulpädagogische Methoden zum Einsatz. Dabei ist der Bezug auf die jeweilige Situation ( „hier und jetzt", aber auch „einst und dann" ) wichtig.
Dieses ( „technische" ) Interaktionsmodell erhält seine Füllung erst durch die wertsetzenden Axiome und Postulate. Mit ihnen soll aus der Bewußtheit für die „Autonomie" und für die kosmische „Interdependenz" die Haltung der Ehrfurcht, des Respekts, der Anteilnahme und die Bereitschaft zum Engagement für alles Lebendige und seinem Wachstum gestärkt werden ( COHN 1974 ).
Mit diesen Wertsetzungen stimmt die TZI mit wesentlichen Inhalten der jüdisch-christlichen Tradition überein, eignet sich
also auch für den RU ( STOLLBERG 1982, S.146ff ) und für Unterrichtsplanung überhaupt (SCHULZ ). Die Balance zwischen Sach-, Person- und Sozialerfahrung ist der Kern des „Hamburger Modells" von SCHULZ.
Die Umsetzung von TZI erfordert allerdings eine intensive Ausbildung. In ihr sollen die Leitenden der Lerngruppen die Kompetenz der „teilnehmenden Leitung" lernen. Damit sollen Grenzen zwischen Lehrperson und Lernenden lebendig aufgehoben werden, ohne die Leitungsverantwortung aufzugeben ( „selektive Authentizität"). Berufsbegleitende Supervision dient der weiteren Qualifizierung. Ausbildung in TZI ist z.T. Voraussetzung für die Durchführung der Unterrichtselemente in diesem Beitrag. ( Ausbildung in TZI über: WILL Europa, St. Alban-Rheinweg 222 ,CH-4006 Basel, Tel. 061 321 2824 )
TZI-Themen
Was sind TZI-Themen?
"Normale" Themen des Unterrichts werden zu Austausch-"Themen" nach TZI durch eine sorgfältige Formulierung, bei der Sachaspekt, Personenbezug, Gruppenorientierung und globaler Bezugsrahmen möglichst konkret und sprachlich angemessen auf die Situation in der Lernguppe hin zugespitzt werden. Hier in meinen Elementen sind sie z. T. wegen der Verständlichkeit „abstrakter" - also von den speziellen Lerngruppen absehend - in Mittelschichtsprache formuliert.
Im handlungsorientierten Lernen sind die Themen Angebote, die von den Lernenden gewählt oder im Prozeß des Lernens gewünscht werden. Insofern ist der Themenabriß kein geschlossenes Curriculum, sondern ein thematisches Feld für die Lehrperson.


